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Zitruspflanzen

Zitrone & Co. richtig überwintern

Pflanzen die Wärme im Freien mögen, kommen oft mit Frost oder Heizungswärme nicht klar. Dies trifft auch auf die Zitruspflanzen zu, die zu den beliebtesten Kübelpflanzen gehören. Zitrone, Orange und Kumquat zieren im Sommer viele Balkone und Terrassen. Aber was macht man mit den Zitruspflanzen während der kalten und dunklen Wintertagen?

Citrus

Citrus madurensis

Der richtige Ort zum Überwintern

Grundsätzlich gilt: Alle Zitruspflanzen wollen und brauchen viel Licht. Sowohl im Freien als auch im Winterquartier. Bei zu wenig Licht vergeilen die Pflanzen und blühen dann nur noch spärlich bis überhaupt nicht. Ein Verlust der Blätter kann ebenfalls ein Zeichen von Lichtmangel sein.

Wenn wirklich nur ein dunkler Platz zur Überwinterung zur Verfügung steht, dann kann man mit einer zusätzlichen Pflanzenleuchte (ca. 10-12 Stunden am Tag), die Pflanze unterstützen.

Zitruspflanzen sind keine klassischen Zimmerpflanzen! Am besten überwintert man die Pflanzen bei +2 bis +10°C.


Pflege in der Winterzeit

Der Wurzelballen sollte nicht vollständig austrocknen. Bei lehmhaltigen Substrat hält die Feuchtigkeit relativ gut, und man muss nur wenig gießen. Bei Substraten mit einem hohen Humusanteil muss man öfter nachsehen ob noch ausreichend Feuchtigkeit besteht.

Zitruspflanzen mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Aber das Lüften nicht vergessen! Das ist wichtig, um möglichen Pilzerkrankungen vorzubeugen.

Die Pflanzen können in der Regel wieder nach den letzten Spätfrösten ins Freie gestellt werden. Am besten für ein bis zwei Wochen an einem schattigen oder halbschattigen, vornehmlich südlich orientierten Platz. Somit verhindert man einen möglichen Sonnenbrand, da sich die Zitruspflanze auch erst wieder an das Sonnenlicht gewöhnen muss.

Citrus madurensis
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