Monatsarchive: Januar 2009

Zimmerpflanzen für ein gutes Raumklima

Zimmerpflanzen sehen nicht nur gut aus und beleben mit ihrem frischen Grün die Wohnräume, sie verbessern auch deutlich das Raumklima. Über ihre Blätter verdunsten sie stetig Wasser und sorgen so für eine gesunde Luftfeuchtigkeit. Doch damit nicht genug, einige Pflanzen bauen sogar Schadstoffe ab.

Haben Sie in den Wintermonaten oft Halskratzen? Schuld daran ist meist trockene Raumluft. Hat sie weniger als 40% Luftfeuchte, fühlt man sich unbehaglich, die Schleimhäute trocknen aus, Viren und Bakterien können sich leichter ausbreiten. Grund genug, etwas dagegen zu tun. Frischgrüne Pflanzen sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch natürliche Luftbefeuchter.

Bis zu 97% des Giesswassers gibt zum Beispiel das Zyperngras (Cyperus alternifolius) an die Umgebung zurück. Immer durstig ist die Goldfruchtpalme (Chrysalidocarpus lutescens). Viel Wasser braucht auch die Zimmerlinde (Sparmannia africana), das sie luftverbessernd über ihre behaarten Blätter verdunstet. Die Pflanzen schmücken Büros und Wintergärten. Wasserverdunstung ist ein biologischer Vorgang, den die grossen Blätter der exotischen Dieffenbachia aus dem Regenwald perfekt beherrschen. Die schöne Pflanze wirkt auch gegen Formaldehyd.

Fast jede Pflanze ist deshalb ein Plus, doch einige von ihnen können auch Schadstoffe zerlegen. Wunderwirkungen darf man zwar nicht erwarten, doch immerhin schafft es eine grössere Birkenfeige (Ficus benjamina), täglich den Nikotin-Qualm von 2 Zigaretten in einem 4×2 Meter-Zimmer abzubauen. Für Raucherzimmer ist die bekannte Pflanze deshalb ideal. Sie ist leicht zu pflegen, vor allem in der bequemen Hydrokultur und in Tongranulat (Leca, Seramis).

Zimmerpflanzen für ein gutes Raumklima

Zimmerpflanzen sehen nicht nur gut aus und beleben mit ihrem frischen Grün die Wohnräume, sie verbessern auch deutlich das Raumklima. Über ihre Blätter verdunsten sie stetig Wasser und sorgen so für eine gesunde Luftfeuchtigkeit. Doch damit nicht genug, einige Pflanzen bauen sogar Schadstoffe ab.

Haben Sie in den Wintermonaten oft Halskratzen? Schuld daran ist meist trockene Raumluft. Hat sie weniger als 40% Luftfeuchte, fühlt man sich unbehaglich, die Schleimhäute trocknen aus, Viren und Bakterien können sich leichter ausbreiten. Grund genug, etwas dagegen zu tun. Frischgrüne Pflanzen sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch natürliche Luftbefeuchter.

Bis zu 97% des Giesswassers gibt zum Beispiel das Zyperngras (Cyperus alternifolius) an die Umgebung zurück. Immer durstig ist die Goldfruchtpalme (Chrysalidocarpus lutescens). Viel Wasser braucht auch die Zimmerlinde (Sparmannia africana), das sie luftverbessernd über ihre behaarten Blätter verdunstet. Die Pflanzen schmücken Büros und Wintergärten. Wasserverdunstung ist ein biologischer Vorgang, den die grossen Blätter der exotischen Dieffenbachia aus dem Regenwald perfekt beherrschen. Die schöne Pflanze wirkt auch gegen Formaldehyd.

Fast jede Pflanze ist deshalb ein Plus, doch einige von ihnen können auch Schadstoffe zerlegen. Wunderwirkungen darf man zwar nicht erwarten, doch immerhin schafft es eine grössere Birkenfeige (Ficus benjamina), täglich den Nikotin-Qualm von 2 Zigaretten in einem 4×2 Meter-Zimmer abzubauen. Für Raucherzimmer ist die bekannte Pflanze deshalb ideal. Sie ist leicht zu pflegen, vor allem in der bequemen Hydrokultur und in Tongranulat (Leca, Seramis).

Kinderstube für Keimlinge – Aussaaten auf der Fensterbank

Das nächste Gartenjahr steht vor der Tür und wer sich im Mai bereits an den ersten Sommerblumen erfreuen möchte, der sollte z.B. Geranien, Fuchsien, Fleissige Lieschen oder Begonien auf der Fensterbank vorziehen.

Balkonblumen selber ziehen, das spart viel Geld. Hinzu kommt, dass aus Samen gezogene Pflanzen gesund sind, wüchsig und nicht mit weitergeschleppten Krankheiten behaftet sind. Voraussetzungen sind eine frühe Aussaat und schnellwüchsige Sorten (F1-Hybriden lohnen sich).

So wird es gemacht:

Foto - Stein Aussaat im Wintergarten

Foto - Stein Aussaat im Wintergarten

Eigentlich ist es ganz einfach: man braucht Erde, Aussaatschalen oder Topfpaletten, Saatgut, Werkzeug, die richtige Temperatur, Licht und Wasser. Zur Aussaat füllt man das Gefäß bis zum Rand mit Erde, drückt mit einem Brettchen oder der Handfläche an und sät das Saatgut gut verteilt aus. Dann bedeckt man bei Dunkelkeimern die Saat mit einer Schicht Erde. Besonders feiner Samen oder Lichtkeimer werden nicht abgedeckt. Anschließend angießen und hell, aber nicht sonnig bei Zimmertemperatur aufstellen. Sobald die Keimlinge gut fassbar sind, setzt man sie in neue Erde um mit mehr Platz nach allen Seiten. Rückt der Termin des Auspflanzens näher, erhalten Sie eine flüssige Startdüngung.

Goldene Aussaatregeln

1. Es zahlt sich immer aus, die bestmögliche Sorte zu wählen. Ein wenig mehr Aufwand für eine bessere Züchtung macht sich durch bessere Qualität, mehr Krankheitsresistenz, deutlich höheren Ertrag und mehr Aroma bezahlt!

2. Jede Pflanze hat ihre besonderen Kultur- und Aussaatbedingungen. Auf der Rückseite der Saatgut-Tüte sind alle wichtigen Informationen vermerkt.

3. Die Aussaaterde soll locker, durchlässig, luftig, möglichst keimfrei und nur schwach gedüngt sein. Am sichersten keimen die Samen in spezieller Anzuchterde aus dem Fachhandel.

4. Austrocknen während der Keimdauer kann alles gefährden. Daher ist die Saatschale nach dem Angießen am besten unter einem zusätzlichen Schutz durch eine Abdeckhaube oder in einem Beutel aus Folie untergebracht. Sofort nach dem Aufgang muss die Folie aber entfernt werden. Damit nichts verfault, brauchen die Sämlinge jetzt Licht und Luft.

5. Ein einfaches, aber wirkungsvolles Hilfsmittel, um der häufigen „Umfallkrankheit” abzuhelfen, ist das Übersieben der besäten Kisten mit sauberem Sand.

6. Die richtige Aussaattemperatur trägt entscheidend zum Keimerfolg bei. Die meisten Pflanzen benötigen Temperaturen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus von 18 bis 22 Grad. Überprüfen Sie die Temperatur am Ort der Aussaat mit einem Thermometer. Wichtige Hilfsmittel sind elektrische Heizplatten zum Unterlegen oder beheizbare Keimboxen.

7. Nach dem Aufgang sollen die jungen Pflänzchen hell stehen, aber nicht prall sonnig. Pflanzenleuchten ersetzen in der trüben Jahreszeit die Sonnenenergie (10-12 Stunden täglich). Sie bringen einen deutlichen Wachstumsschub. Fragen Sie unsere Mitarbeiter, welche Leuchten für Sie geeignet sind.

Wir helfen Ihnen dabei gerne! In unseren Gartencentern bekommen Sie jedes benötigte Zubehör, und wir bemühen uns auch gern um Ihren „grünen Daumen”! Viel Erfolg!

Tipp: Orchideenstäbe

Keine Frage, Orchideen zählen mit ihren eleganten, zarten Blüten und ihrer langen Blühdauer zu den schönsten Zimmerpflanzen. Damit die üppige Blütenpracht lange hält und gut zur Geltung kommt, sind Orchideenstäbe von großer Hilfe.

Die formschönen Stäbe aus robustem Kunststoff werden einfach neben den Blütenstil in den Topf gesteckt. Sie sind leicht spiralförmig gebogen, damit der Stil vorsichtig eingefügt werden kann und so optimal gestützt wird. Die Stäbe sind in verschiedenen, modischen Farben erhältlich und passen sich dekorativ in das Wohnambiente ein.

Dekorative Nistplätze für heimische Vögel

Nistkästen sind nicht nur eine Bruthilfe für unsere munteren und zugleich nützlichen Gartenbewohner, sie können richtige Schmuckstücke sein. Aus einfachen Kästen entstehen mit Latten und Borke, Pinsel und Farbe kleine Kunstwerke. Verschiedene attraktive Nistkästen gibt es auch fertig im Gartencenter zu kaufen.

Jetzt ist die richtige Zeit, um für reichlich Nistplätze zu sorgen. Höhlenbrüter wie Meisen, Kleiber, Wendehals oder Rotschwänze brauchen altes, morsches Holz, um ihre Kinderstuben zu bauen. Doch nicht jeder hat dies in seinem Garten zu bieten. Nistkästen aus Holz oder Holzbeton sind jedoch dafür ein willkommener Ersatz.

In umzäumten Gärten und ruhigen Waldgebieten können die Nisthöhlen in Augenhöhe hängen, das macht das Aufhängen an Ästen und das Reinigen leicht. Der ideale Standort für brütende Vögel ist in Leiterhöhe (ca. 3 Meter), stets auf der windabgewandten Seite (Südosten), vor praller Sonne und durch einen Drahtgürtel vor allzu hungrigen Katzen geschützt. Bestehen die Nistkästen aus hartem, aber luftig-isolierendem Holzbeton, können auch Spechte und gierige Nesträuber wie Elstern weder das Einflugsloch erweitern noch auf andere Weise in die gesicherte Vogelkinderstube eindringen.

Foto - Schwegler

Foto - Schwegler

Singvögel versorgen ihre Jungen ausschließlich mit tierischer Nahrung. Wer Vogelnisthöhlen aufhängt, kann sich nicht nur an dem munteren Familientreiben erfreuen, sondern sorgt gleichzeitig für biologische Schädlingsbekämpfung.

Welche Vogelart in die Nisthöhle einzieht, hängt im Wesentlichen von der Größe des Einflugsloches ab. Fragen Sie unsere Mitarbeiter, mit welchem Nistkasten Sie ihre persönlichen Lieblinge anlocken können. Nistkästen gibt es in allen möglichen Farben und Formen. Schon lange sind Sie nicht nur eine praktische Brutstätte, sondern auch ein dekorativer Hingucker im Garten. Schauen Sie in Ihrem Gartencenter nach den für Sie schönsten und passendsten Nistkästen – die Auswahl ist groß!

Gesund und lecker – neue Kräuter

Großmutters Kräuterküche wird hoch gerühmt, doch an Vielfalt konnte sie dem heutigen Angebot keinesfalls das Wasser reichen. Ob asiatische, mexikanische, indische, oder mediterrane Heil-, Würz- und Küchenkräuter – die neue Vielfalt enthält manch interessantes Würzkraut, das auch im Winter auf der Fensterbank gedeiht.

Attraktiv in Gefäßen

Foto - Stein Schnittknoblauch

Foto - Stein Schnittknoblauch

Kräuter werden meist als nützlich angesehen. Doch unter ihnen gibt es viele, deren Blätter und Blüten eine wahre Zierde sind. Sie passen sich dekorativ ins Staudenbeet ein, schmücken Balkonkästen und Töpfe oder lassen sich wie Chinesischer Schnittknoblauch, Zimmerknoblauch oder Dill sogar für Floristik benutzen. Chinesischer Lauch oder Schnittknoblauch (Allium tuberosum) bringt im August-September straffe, feste Stiele hervor, die von einer Dolde haltbarer weißer Blüten gekrönt wird. In Asien werden auch die zarten Knospen gegessen, die Blüten eignen sich besser für die Vase. Die flachen, im Gegensatz zum Schnittlauch nicht hohlen Blätter haben einen intensiven Knoblauch-Geschmack, doch dank des enthaltenen Chlorophylls verflüchtigt sich der Geruch schnell. Chinalauch schließt im Herbst sein Wachstum nicht ab. Er ist deshalb ein heißer Tipp für alle, die auch im Winter auf der Fensterbank frisches Grün genießen wollen.

Basilikumvielfalt

Kein anderes Würzkraut ist derzeit so beliebt wie Basilikum. Es gibt mittlerweile eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Sorten. Grüne oder violettrote Basilikumsorten (z.B. ‘Moulin Rouge’,'Opal’ und ‘Osmin’) und niedrige Basilikumsorten wie z.B. ‘Balkonstar’ und ‘Palla Compatto’ sind herrlich duftende Balkon- und Schalenpflanzen und als schnellwachsende Einfassungen rund um Gemüse- oder Kräuterbeete empfehlenswert.

Foto - Stein Ananassalbei `Pino´

Foto - Stein Ananassalbei `Pino´

Ungewöhnliche Aromen für die Küche

Eine wüchsige und imposante Balkon- und Ampelpflanze ist die Hängeminze ‘Indian Mint’ mit ihren bis zu 2 Meter langen Trieben. Die frischgrünen Blättchen schmecken intensiv nach kühlender Minze. Sie lassen sich rund ums Jahr ernten, wenn die Pflanzen frostfrei im Wintergarten überwintern. Man kann sie für Soßen, zum Würzen von Tees und für Süßspeisen verwenden. Der buschige, wüchsige Ananassalbei (Salvia rutilans) aus dem Hochland von Mexiko bringt erst spät im Herbst seine leuchtendroten Blüten. Man kann sie wie die Blätter essen und damit Speisen würzen. Ein ananasartiger, fruchtiger Geruch entströmt schon bei der leisesten Berührung. Ähnlich wie diese Art sind auch der am Mittelmeer weit verbreitete rotblühende Honigmelonensalbei `Mello´(Salvia elegans), der Spanische Salbei (Salvia lavandulifolia) und der als Topfpflanze für den Wintergarten beliebte Ananassalbei `Pino´(Salvia dorisiana), ein Blattdufter, der seine Wirkung beim Zerreiben der Blätter entfaltet.

Gestalten Sie sich Ihren eigenen Gewürzgarten, ganz nach Ihrem Geschmack! Unsere Mitarbeiter zeigen Ihnen die neuesten Raffinessen unter den Kräutern und geben Ihnen gern Tipps zur Kultur!