Monatsarchive: Juni 2007

Beetkanten und Bordüren

Einfassungen verleihen Wegen, Rasenflächen oder Staudenbeeten ein prägendes Gesicht. Der ordnende Rahmen hält die Gewächse in Zaum und ist selber ein wichtiges Mittel zur Gartengestaltung.
Noch bevor sich der Blick den Schokoladenseiten des Gartens zuwendet, bleibt er an der Einfassung hängen. Ein Garten ohne eingrenzenden Rahmen kann schnell ungepflegt aussehen. Allzu leicht breiten sich Rasengräser und Ausläufer von ungebärdigen Stauden und Gehölzen aus. Beeteinfassungen verhindern solches „Überlaufen“ und können gleichzeitig das Beet hübsch dekorieren.

Beeteinfassung aus GußeisenViel Auswahl an Materialien

Beeteinfassungen gibt es in den unterschiedlichsten Materialien und Stilformen, für jeden Geschmack findet sich das Passende.
Beliebt sind Palisaden aus Holz und mit Draht verbundene halbierte Pfähle. Diese sehen natürlich aus und haben eine Lebensdauer von 5-7 Jahren. Allerdings siedelt sich in den Ritzen gerne ungewollte Vegetation an, die es jedes Jahr zu jäten gilt.
Bei Beeteinfassungen aus Kunststoff kann dies nicht vorkommen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, Größen und Formen aus meist stabilem Recyclingmaterial. Darf es etwas kunstvoller und dekorativer sein, kommen verschnörkelte Einfassungen aus Ton oder Steckelemente aus Gusseisen (oft nach uralten Vorbildern gestaltet) zum Zuge. Diese machen sich sehr gut vor kleinen Beeten am Haus oder zur dekorativen Abgrenzung in Küchengärten.

Gartenprofil 3000Abgrenzen von Rasen

Geht es um das Abgrenzen von Rasenflächen, lohnt sich das Einfassen mit Kanten unbedingt. Das Rasenmähen wird einfacher und das lästige nachputzen entfällt. Platten oder frostharte Klinker verlegt man in ein Sandbett und kleidet die Kanten mit Rollpappe aus. Das hindert die Gräser am Vordringen in umliegende Beete. Der letzte Schrei sind Kunststoffkanten mit integrierten Anschlüssen für Wasser und Strom.

Wer es lieber modern und edel mag, für den bieten dezent silbrige Kanten aus unverwüstlichem Edelstahl („gartenprofil 3000“) eine elegante Alternative. Die gerillten und deshalb besonders stabilen Profile können leicht mit einem Kunststoffhammer in die Erde getrieben werden. Versenkt man sie bodennah, kann der Rasenmäher bequem über die Kanten laufen und die Pflege des Rasens ist schnell und einfach erledigt.

Es gibt viele Möglichkeiten, Ihren Garten in Form zu bringen. Lassen Sie sich von unseren fachkundigen Mitarbeitern beraten, welche Beeteinfassungen auf Ihre Bedürfnisse passen!

Let´s Gartenparty

TablettSommerabende wie im warmen Süden, daran können wir uns leicht gewöhnen. Spielt das Wetter mit, gibt es nichts Schöneres als draußen zu feiern. Tropisches Dekor versetzt in Karibik-Laune, dazu kann man originelles Blumenstreu oder Zierkiesel auf Tischen und in Schalen ausbreiten – da kommt gleich Freude auf.

LichterketteFeuerkörbe und Öllampen machen jede Gartenparty zum stimmungsvollen Ereignis. Wohlige Wärme in kühlen Nächten, stiebende Funken und züngelnde Flammen – da finden sich Jung und Alt gerne ein. Wählen Sie Modelle mit einem Bodenblech, es schützt Ihren Rasen vor Hitze und Flammen.

Seien Sie verschwenderisch mit Partylichtern, die man leicht auf jeden Tisch zwischen Speisen oder Getränke stellen kann. Dicht an dicht zusammengestellt oder auf Wasser schwimmend, zaubern sie eindrucksvolle Atmosphäre herbei.

Ob duftige oder satte Farben, achten Sie auf Accessoires, und Blumen, die im Ton mit denBlumenschmuck Tischdecken harmonieren. Die Natur liefert viel, was man für eine schöne Dekoration unter Apfelblüten oder auf der sonnigen Terrasse braucht. In geschmackvollen Vasen, Schalen oder attraktiven Körben kommen die Blüten oder Früchte vorteilhaft zur Geltung. Steckschaum in Kranz-, Kerzen- oder sonstiger Form aus dem Gartencenter dient als Unterlage und Wasserspeicher. Besonders gut gelingt dies mit kleinblumigen Röschen, Hortensien oder Schleierkraut.

Sind die Einladungen für Ihre nächste Gartenparty schon geschrieben? Dann verlieren Sie keine Zeit und stöbern Sie in unserem reichhaltigen Angebot von stimmungsvoller Deko!

Tipp: Jetzt noch Aussäen – schnellwüchsige Sommerblumen

Ob zum Lücken füllen auf freigewordenen Beeten oder für die schnelle Blütenpracht, wenn man den normalen Aussaattermin für Blumen bereits verpasst hat – die Sommerblumen-Mischung `Last Minute´ kann noch bis Mitte Juli gesät werden und bietet bald darauf üppige Blüten bis zum Frost.

Sie enthält besonders schnellwüchsige und farbenprächtige Sommerblumen, die schon in kurzer Zeit zur Blüte kommen.Blumenmischung Last Minute Bereits wenige Wochen nach der Aussaat öffnen sich die ersten Blüten und die letzten halten an bis November. So können noch spät im Jahr frei gewordene Flächen in Blumenbeeten, an Wegrändern oder Gemüsegärten eingesät und rasch in blühende Blumenbeete verwandelt werden. Die artenreiche Zusammenstellung erreicht eine Höhe von ca. 60 cm und erfreut über viele Sommer- und Herbstwochen bis zum einsetzenden Frost. Die wüchsigen Sommerblumen lieben eine nährstoffreiche, humose und lockere Erde, sowie einen sonnigen Standort im Freiland.

Tipp: Die meist ungefüllten Blüten dieser Mischung halten reichlich Pollen und Nektar bereit. Viele Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und Nützlinge wie z.B. Schwebfliegen finden sich an dieser Nektarquelle ein und können gut beobachtet werden. In Reihen gesät können die Blumen leichter unkrautfrei gehalten werden. Achten Sie auf ausreichend Feuchtigkeit.

Ein Sitzplatz für Romantiker – mit Rosen

Frische Ideen tun gut, gerade in Gärten, die mit der Zeit aus den Fugen geraten sind. Wie wäre es mit einem lauschigen Sitzplatz mit üppigen Blüten und süßem Rosenduft?

Sitzplatz unter RosenRomantisch sieht der Sitzplatz zwischen Rosen und Stauden aus. Er wurde zum Blickfang fürs ganze Jahr. Nur 30 Quadratmeter reichen aus, um alles unterzubringen was man für einen romantischen Sitzplatz braucht. Mitten zwischen den kirschrosa Kaskaden von Rosenblüten liegt ein gepflastertes Rondell, groß genug für zwei Stühle samt Bistrotisch. Eine blickdichte Hecke aus immergrünem Kirschlorbeer und dekorativ geschlängelte Wege runden das Ambiente ab.
Trotz vieler Details, die das Auge entzücken, ist die Bepflanzung auf wenige lange blühende Stauden abgestellt. Bauerngarten-Gefühle kommen auf mit Wolken von weißem Hornkraut und mit herb duftender gelber Schafgarbe.
Ton-in-Ton abgestimmt zur monatelang blühenden Kaskadenrose ist der Rosenstorchenschnabel, ebenfalls ein Dauerblüher von Juni bis Oktober.

RosenschirmRosenschirme

Auf dem Rosenschirm breiten sich die Triebe der Kaskadenrosen rundum aus. Biedermeier und Kaiserzeit lassen grüßen mit den traumhaft schönen Kaskaden- oder Trauerrosen.
Zur Zeit liegen die romantisch anmutenden 90 cm oder 140 cm hohen Stämmchen mit darauf veredelten feinblättrigen Sorten voll im Trend.
Die hellrosa ‘Super Dorothy’ und die weinrote Schwestersorte ‘Super Excelsa’ blühen monatelang.
Sie sind wie geschaffen für die vom Maler Clause Monet erfundenen Rosenschirme Giverny. Schlicht und vollkommen zugleich, lassen sie die vielblütigen Stimmungsmacher zu einem prachtvollen impressionistischen Gemälde aufblühen.

Blütenpracht auf schattigen Balkonen

Ein Balkon, der nie einen Sonnenstrahl sieht, ist keineswegs ein hoffnungsloser Fall. Ganz im Gegenteil: hier blühen manche Pflanzen erst richtig auf. Auch mit dekorativen Blattpflanzen wie Efeu, Gundermann oder Funkien kann die Wirkung umwerfend sein.
Wenn sich die Sonne hinter hohen Bäumen oder Mauern verbirgt und nur für wenige Stunden ein kurzes Stelldichein gibt, reicht dies nicht aus, um Sonnenkinder wie Mittagsgold (Gazania), Pantoffelblumen, Studentenblumen (Tagetes), Petunien oder gar Rosen auf Dauer am Blühen zu halten. Sie versumpfen nach kräftigen Regenschauern, Krankheiten wie Mehltau oder Grauschimmel lassen Blätter und Blüten absterben. Für schattenliebende Pflanzen dagegen sind solche Bedingungen ideal.

Sie blühen bis zum FrostSchattenbalkon

Sehr zuverlässige Dauerblüher sind alle Eis-, Knollen- und sogar Elatiorbegonien, die man sonst eher als Zimmerpflanzen kennt. Totalen Schatten verträgt die neue Drachenflügelbegonie ‘Dragon Wing’, von der es rosa und leuchtendrote Farben gibt. Auch die nostalgisch wirkenden Fuchsien können bestens mit Halbschatten und Schatten leben, ganz zu schweigen von Fleißigen Lieschen (Impatiens walleriana), die schon bald nach der Pflanzung mit einem üppigen Blütenwall aufwarten. Besonders hübsch sind kamelienartig gefüllte Rosenlieschen, die es in roten oder rosa Farben gibt. Fleißige Lieschen eignen sich übrigens gut zum Unterpflanzen von Kübeln und Stämmchen.
Begeisterung rufen die bildschönen Neuguinea-Edellieschen vor, die mit ihren großen Blüten in exotischen, oft modisch-knalligen Farben im Gartencenter zum Mitnehmen verführen. Schatten und Halbschatten sind günstig für die ursprünglichen Urwaldpflanzen. Pflanzt man sie dagegen in der Sonne, welken sie leicht.

Efeu, Harfenstrauch und Grünlilien

Pflanzen für den SchattenAlleskönner, die sowohl Sonne wie Schatten vertragen, sind die weiße Schneeflockenblume (Bacopa, Sutera), Miniveilchen (Viola x cornuta) für den Frühsommer und Herbst und hängende “Strukturpflanzen” wie Efeu mit dekorativen gelb-grün gefleckten Blättern, Gundermann (Glechoma) und Harfenstrauch (Plectranthus) mit grün-weiß gefleckten Blättern. Auch mit pflegeleichten Zimmerpflanzen wie Grünlilie (Grünlilie)oder mit schönen Blattstauden wie grün-weiß gestreiften Funkien (Hosta) oder Purpurglöckchen (Heuchera micrantha) mit rostroten Blättern verwandeln sich Gefäße und Balkonkästen in ein edel wirkendes Pflanzenparadies.

Prächtige Iris

Die einheimische Schwertlilie oder Bart-Iris (Iris germanica) hätte es sich gewiß nicht träumen lassen, zu welcher Schönheit, Blütengröße und Festigkeit es einst ihre Nachkommen bringen würden. Mittlerweile gibt es hunderte von Sorten – ein guter Grund, sich von alten, blühfaulen Irissorten zu trennen und auf neue Züchtungen umzuschwenken.
Iris germanica
Schwertlilien gehören mit zu den schönsten Stauden. Die neuen Züchtungen wetteifern in Schönheit der Blütenform und Farbenpracht. Doch auch die Blätter, die bei einigen Arten bis in den Winter hinein grün bleiben, sind sehr zierend.
Durch Kreuzungen von Iris germanica mit anderen Arten entstanden die Ausgangsformen der sehr beliebten Bartiris. Außer den einfarbig blühenden Sorten in Weiß, Blau, Violett, Rosa und Braunrot mit allen nur erdenklichen Zwischentönen gibt es auch mehrfarbig blühende.
Verbreitet ist die Meinung, Iris müssten im oder am Wasser stehen. Für diese Standorte gibt es nur drei Iris-Arten. Die Japanische Schwertlilie, die Asiatische Wasseriris sowie die einheimische gelbe Sumpfschwertlilie. Im Gegensatz zu den Bart-Iris werden alle Sumpfirisarten in feuchte Erde und wesentlich tiefer gepflanzt.

Trockene Böden sind ideal

Gepflanzt wird nach der Blütezeit, d.h. Ende Juni. Pflanzen Sie die Iris in trockene, durchlässige Erde. Die Wurzeln sollen wie die Finger einer Hand verteilt, nach allen Seiten frei in die Tiefe wachsen können. Die Erde wird daher angehäufelt, die Iris daraufgesetzt und die Wurzeln ausgelegt. Mit Erde bedecken und anschließend angedrückt. Der ideale Pflanzabstand beträgt 40 cm. An einem sonnigen Platz wachsen die Pflanzen schnell an und können bereits im folgenden Mai/Juni die ersten Blüten tragen. Als Steppenpflanze verträgt die Iris volle Sonne, kann aber auch in etwas schattiger Lage wachsen.

Iris im BeetGute Pflanzenpartner

Zwischen den Schwertlilien pflanzt man mit Vorliebe Trockenheits-liebende Pflanzen wie frühblühende Zwiebelblumen, Lein, Gräser, duftende Lilien wie die weiße Madonnenlilie oder die im Juli blühende Königslilie, eine gefragte Kombination in Bauerngärten.
Wer möchte, kann mit den neuen Sorten hübsche Ton-in-Ton Pflanzungen anlegen.